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Kabelrolle – Stromversorgung

Durch nun schon mehreren Übernachtungen auf dänischen Campingplätzen habe ich gelernt, dass dort Stromanschluß oftmals „inklusive“ ist, egal ob man den Strom braucht oder auch nicht. In unserem Fall brauche ich Strom erst nach 3 oder 4 Tagen (länger habe ich noch nie ohne Pause auf einem Platz gestanden), also wäre Strom für uns eigentlich nicht unbedingt nötig. Aber wenn man es soundso bezahlen muss, will man es ja auch nutzen! Deswegen habe ich nach einer Verbindung von Campingplatz-Stromnetz zu Nugget-Stromnetz gesucht. Als „Camping-Laie“ musste ich erstmal in Erfahrung bringen welche Art Kabel und Stecker ich denn brauche. An unserem Nugget konnte ich ja selber nachsehen, aber auf dem Campingplatz hatte ich bisher nie auf sowas geachtet. Glücklicherweise gibt es im Netz ja gute Seiten die einem soetwas erklären können z.B. das Nugget-Forum. Mit meinem neuen Wissen über Anschlüsse, Außentauglichkeit und Kabellängen bin ich dann auf die Shopseite meines Vertrauens gegangen und habe angefangen zu suchen.

Günstigste Variante war dann das as – Schwabe Camping Verlängerungskabel, 10m gewesen, wobei mir 10 Meter zuwenig sind, denn ich habe gehört/gelesen das man wenigstens 25 Meter haben sollte.

Als nächstes kam die Brunner Campingbedarf, 25m in Betracht. Die aber aussortiert wurde, weil viel zu teuer im Vergleich mit den anderen Kandidaten, die in etwa die gleichen Sachen haben.

Letztendlich habe ich dann die as – Schwabe Campinggerätetrommel, 25m in den Warenkorb getan und bestellt. Sie hat gut Bewertungen und passt von Länge und Preis in meine Vorstellungen. Jetzt nach den ersten Versuchen mit der Rolle kann ich sagen sie passt! Sie ist klein genug um sie in die Ablage unter die Sitzbank zu verstauen und ist vom Gebrauch auch ganz angenehm. Eine Regennacht im Freien hat sie anstandslos mitgemacht, sodass ich mir recht sicher bin, dass sie Außentauglich ist 😉

Leider habe ich erst nachdem ich die Kabeltrommel bestellt habe gesehen, dass es diese Brennenstuhl Camping-Kabeltrommel, 20m gibt. Die fehlenden fünf Meter am Kabel hätte ich verschmerzen können, aber das Teil scheint mir doch recht gut zu sein … naja ich hab jetzt eine und das sollte reichen!

–fb

Feuerlöscher

Ich komm aus dem Geld ausgeben nicht raus. Unser Ford Nugget hat ja wie es sich gehört eine gasbetriebene Kochstelle mit 2 Flammen, so das wir unterwegs kochen und braten können. Soweit ja klasse, aber jetzt möchte meine Frau einen Feuerlöscher. Gut, ich kann das verstehen, wer möchte schon das einem das Auto abfackelt weil man nicht aufgepasst hat, außerdem ist es ja auch nicht schlecht falls bei anderen etwas passiert. Bei meinem favorisierten Online-Shop habe ich drei Kandidaten gefunden, die in Frage kommen.

ELRO SB2 Schaumlöscher, 2 Liter mit Halter

ABUS Feuerlöschspray Home

Smartwares Feuerlöscher 2 Kg, Pulverlöscher mit Halterung

Bestellt habe ich jetzt den Schaumlöscher, weil mir das Spray zu klein erscheint und ich gehört habe das Pulver recht viel Dreck macht, was aber nach einem Feuer vielleicht nicht das größte Problem sein wird. Das Pulver soll allerdings auch bei Bränden der Klasse C (Gase) wirken … ich hoffe ja das ich niemals einen Praxisbericht erstellen muss/kann!

–fb

Leiter

Ich bin ja ein echter Held, da habe ich mir einen Dachträger bestellt um meinen alten Dachkoffer und das Kanu mitzunehmen, aber bin so blöd nicht dran zu denken, dass ich da ja auch dran muss wenn ich unterwegs bin. Ein Ford Nugget ist 2,85 Meter hoch, so das ich da auch mit viel Mühe nicht drankomme 😉 Die Lösung ist eine Leiter! Aber selbstverständlich darf die nicht zu viel Platz beanspruchen, außerdem sollte ich mir an meine Heckklappe keine feste Leiter anbauen, weil das blöd aussieht! Die perfekte Lösung ist die ALU TELESKOPLEITER mit einer Länge von 3,80. Bestellt und schon da! Ich liebe Online-Shopping! Der erste Test verlief extrem erfolgreich, sie ließ sich perfekt nutzen und hält ohne zu murren auch mein nicht unbeträchtliches Körpergewicht aus! Sie ist leicht, recht klein und kostet nicht mal 70.- Euro … was will man mehr!

Zölzer – das ultimative Dachträgersystem für den Ford Nugget!

Da ich mich ja bewusst für ein eher kompaktes Reisemobil entschieden habe, ist es nur logisch sich um weiteren Stauraum zu kümmern, sei es ein Kanu, Kajak oder eine Dachbox. Wer schon einmal nach einer passenden Lösung für einen Ford Transit Nugget oder ein VW Joker gesucht hat, weiß das die nötigen Ausgaben für so einen Dachträger schnell in einen finanziellen Bereich gehen der richtig schmerzhaft ist. Falls man denn überhaupt ein passendes System für sein Autodach findet.
Ich hatte Glück einen Nachbarn zu haben, der sich extrem gut mit Zubehör für Kanu, Kajak und anderem Wassersport auskennt. Er meinte nur „Willst du was haben, das ewig hält und absolut zuverlässig ist, dann frag Heinz!“ Mit „Heinz“ meinte mein Nachbar Heinz Zölzer aus Essen, der schon sein vielen Jahrzehnten die besten Dachträger baut die man sich wünschen kann.
Bei einem Blick auf dessen Online-Shop unter www.zoelzer.de fiel mir sofort auf das der gute Mann sogar direkt für meinen Ford Nugget einen passenden Dachträger anbietet. Da die Preise für ein passendes Grundsystem für ein Hochdach völlig okay waren, habe ich umgehend bestellt. Zusätzlich habe ich noch eine Laderolle mit 35cm Länge dazu geordert, weil ich keine Lust habe mit dem Kanu oder dem Dachkoffer den Lack des Nugget zu zerkratzen. Zusammen bin ich auf knapp 350.- Euro gekommen … phantastisch!
Was dann folgte hat mich dann aber wirklich sprachlos gemacht, zwar hatte mein Nachbar gesagt die Träger werden individuell für den Kunden gefertigt, aber selbstverständlich habe nicht gedacht das es wirklich so gemeint war. Ein paar Tage nach meiner Bestellung klingelte mein Telefon und eine freundliche Stimme fragte „Wie willste deinen Träger denn haben?“ Tatsächlich wurde ich nochmals gefragt welche Version des Nugget ich fahre und wie ich den Träger denn möchte, oder ob die Laderolle denn lang genug ist und so weiter … völlig unglaublich in heutigen Zeiten! Das das nicht immer so sein wird, sollte klar sein, aber es ist schon außergewöhnlich und zeugt von einem Service der seines gleichen sucht!
Als dann der Hochdachträger geliefert wurde und ich den endlich aufbauen durfte, wurde ich nochmals von der genialen Verarbeitung und einfachen Handhabung überrascht. In nicht einmal einer halben Stunde hatte ich das Teil auf dem Dach! Das Kanu über die angebaute Laderolle aufs Dach geschoben – passt! Leider fiel mir aber auf mit meinem großen Dachfenster und einem Dachkoffer Probleme auftauchen würden, der Dachkoffer würde aufliegen und das Fenster wäre unter Spannung was für das Plastik sicherlich nicht gut wäre. Also eine E-Mail an Zölzer „Was kann ich machen?“ die Antwort war „Wir haben dafür Abstandshalter!“ – „Gut ich brauche 4 Stück“ und nach zwei Tagen waren die da … wieder eine halbe Stunde später waren die Abstandshalter montiert. Jetzt würde ich sagen, ist es Perfekt! Nun passen Dachkoffer, Kanu und ein bisschen Kleinkram zusammen auf das Dach und ich habe mehr Platz 😉

Also wer einen wirklich guten und stabilen Dachträger sucht: Dachträger von Zölzer

Das erste Umschauen nach einem Wohnmobil

Weil die Forderungen nach einem Wohnmobil, oder das beschäftigen mit der Materie seitens meiner Frau immer akuter wird, habe ich beschlossen tätig zu werden. Die Tatsache, dass wir nur begrenzte Geldmittel besitzen (kennt jeder), grenzte die Suchmöglichkeiten genauso ein, wie die Aussage meiner Frau, das sie nicht mit einem Schlachtschiff zum Einkaufen fahren möchte. So blieb als mögliches Fahrzeug, wie schon erwähnt, ein kleinerer Alkhoven oder ein Kastenwagen übrig, wenn möglich gebraucht.

Glücklicherweise gibt es in unserer Nähe zwei recht gute Händler die viele Wohnmobile haben, sei es neu oder alt. Der eine liegt etwas nördlich von Itzehoe in Hohenaspe (Adresse unten), der andere ein bisschen nördlich von Norderstedt in Kayhude (Adresse unten).
Den in Kayhude besuchten wir am Samstag und konnten so noch in dem gut sortierten Zubehör-Geschäft stöbern, in dem es neben Dingen für’s Wohnmobil und Caravan auch Kleidung und Grill-Zubehör gab. Die mehr als 400 Fahrzeuge (Caravan & Wohnmobile) haben uns knapp zwei Stunden beschäftigt, weil wir viele von ihnen von innen Besichtigt haben und nach und nach herausgefunden haben, was zu uns passt.

Für uns war es wichtig ein zusammenhängendes Bett zu haben (es gibt wirklich welche, die Einzelbetten haben), meiner Frau war es zudem wichtig eine recht gut zugängliche Küche zu haben (wo ich doch im Urlaub meist koche). Auch ausschlaggebend ist ein Bett, das man nicht extra aufbauen muss, was bei recht vielen so zu sein scheint. Im Endeffekt blieben von den unzähligen Fahrzeugen noch 2 übrig, ein kurzer Alkhoven von Dethleffs mit einer Länge von 6,48 Meter und einer Breite von 2,33, was auch nicht gerade zierlich ist und einem Preis von knapp 50K. Das zweite Fahrzeug kam von Globecar (ein Globescout) der nur 5,99 lang ist und eine Breit von knapp über 2 Meter hat, bei einem Preis von fast 40K.
Das erste Auto lang außerhalb unserer finanziellen Vorstellungen, das zweite lag in meiner Schmerzgrenze. Fazit des Tages war: Es ist nicht einfach!

Am Sonntag sind wir dann zur Wohnmobil-Galerie nach Hohenaspe gefahren und haben den Schautag genutzt um dort zu stöbern. Wiederum wurden wir von den Angebotenen Fahrzeugen für ein paar Stunden in Beschlag genommen, wobei wir mit dem Wissen vom Tag davor weitaus schneller aussortieren konnten. Übrig blieben wieder zwei Fahrzeuge, ein Ford Nugget Baujahr 2013, mit nur 4,86 Länge und unter 2 Meter Breite für unter 30K, dabei aber überraschend geräumig und gut verarbeitet. Zweites Fahrzeug war ein Westfalia Club Joker, der allerdings auf dem Parkplatz stand und wahrscheinlich einem Kunden gehörte.

Zu Hause angekommen habe ich mich dann um diese letzten beiden Fahrzeuge gekümmert und sie verglichen. Zum Beispiel mit diesem Artikel von Promobil. Dabei habe ich festgestellt, das es vom Nugget ein neues Modell gibt, das auch wirklich schön aussieht, nicht so ein Kasten wie der ältere. Weil der Joker „unglaublich“ teuer ist, scheint unsere Wahl nun recht fest zu stehen: Ford Nugget

Adressen Händler:

Wohnmobil-Galerie GmbH
Burgviert 5 – 7
25582 Hohenaspe
http://www.wohnmobil-galerie.de
E-Mail: info@wohnmobil-galerie.de

Schwarz Mobile Freizeit GmbH
Segeberger Str. 5

23863 Kayhude


http://www.schwarz-mobile-freizeit.de
E-Mail: info@schwarz-mobile-freizeit.de

Die Entscheidung zum Wohnmobil

Die Entscheidung zu einem Wohnmobil ist eigentlich im letzten Herbst gefallen. Hintergrund ist die Tatsache das meine Frau gerne mehr unterwegs sein würde und mehr erleben möchte, ich aber eher der häusliche Typ bin. Ich verzichte nicht gern auf mein Sofa, meinen Laptop und meine gewohnte Umgebung. Da man aber als guter Ehemann kompromissbereit sein sollte haben wir uns zusammen Gedanken gemacht wie man mehr erleben, sehen und zusammen machen kann, ohne auf die Bequemlichkeiten der eigenen Umgebung völlig zu verzichten.

Der Vorschlag meiner Frau zum Thema Camping traf bei mir auf völlig taube Ohren, ich bin weiß Gott überhaupt kein Camper, eher der Typ zurückhaltender Programmierer und habe ich so meine Probleme mit echten „Campern“. Für diese Art von Urlaub muss man ein völlig anderer Mensch sein. Ich kenne einige dieser Menschen und verstehe was sie am Campingplatz und den Leuten dort mögen, ich hingegen habe nach ein paar Versuchen entschieden „Nee!“ – das ist nix für mich!

Die Entscheidung in Richtung Wohnmobil fiel, als meine Frau mal wieder über unser Familienauto, einem VW Caddy meckerte, der nach ihrer Meinung, bei gerade einmal fünf Jahren auf dem Buckel, zu viele Macken hätte. Da die Finanzierung noch ein bisschen läuft, und ich bei den Mängeln immer darauf hinweisen muss, das dieses Auto auch nur knapp 16K gekostet hat und man nicht die Maßstäbe eines 40K-Autos anlegen sollte, kam der erste Vorstoß in Richtung größeres Auto mit Möglichkeiten zum Übernachten selbstverständlich von meiner Frau.

Als Mann der Tat (lacht ruhig), habe ich sofort das Internet durchforstet um Informationen, Möglichkeiten und Preise zu erfahren. Eins stand ziemlich schnell fest: das Thema wird nicht billig!

Ein Wohnmobil ist ein ziemlich teurer Spaß, egal welche Art man haben möchte.
Es tat sich schnell eine völlig neue Welt auf mit Begriffen wie: Wohnkabine, Kastenwagen, Alkoven, teilintegriertes Wohnmobil oder vollintegriertes Wohnmobil. Zuerst nur abstrakte Begriffe, die schnell in für mich sinnvolle Begriffe umgesetzt habe.

Ein vollintegriertes Wohnmobil ist eigentlich das, was man als richtiges Wohnmobil bezeichnen kann. Ein Teilintegriertes ist ein Wohnwagen auf einem Kleintransporter, der ziemlich genauso viel platz bietet wie ein Vollintegriertes. Ein Wohnmobil mit Alkhoven ist einer, mit einem Gnubbel auf dem Dach, worin man schlafen kann und der auch reichlich platz bietet, weil man ja über dem eigentlichen Wohnraum schläft. Ein Kastenwagen ist ein Lieferwagen, Kleinbus oder Van mit einem Innenausbau der dieses Fahrzeug zum Wohnmobil macht, bekanntester Vertreter dürfte hier der VW-Bus sein. Dann noch die Wohnkabine, die im Prinzip ein kleiner Wohnwagen ohne Räder ist, der auf die Ladefläche von Pickups oder Kleinlastern geschnallt wird.

Der Ausspruch meiner Frau „Ich fahre aber nicht mit solch einem Riesenschiff zum Einkaufen!“ begrenzte die Auswahl der Möglichkeiten sofort um einen großen Teil. Aber wie meist hat sie schon recht, da dieser Wagen zugleich auch das Familienauto wäre, mit dem man zum Einkaufen und so weiter fährt, macht sich ein Monster von sieben Meter nicht so gut.
Meine Großartige Idee, dann eine Wohnkabine zu nehmen, und einen Pickup zu fahren, stieß bei meinem Sohn auf völlige Zustimmung (logisch), bei meiner Frau auf ein eher zurückhaltendes „Schau mal was das kostet und wie groß die so sind.“ Kurz gesagt, es kostet nicht viel weniger, oder je nach dem was man will sogar mehr, als ein normales Wohnmobil und hat dafür recht wenig Platz. Einziger Vorteil ist der austauschbare Fahrzeugteil und die Möglichkeit die Kabine herunterzunehmen, was meine Frau aber mit „So ein Teil will ich nicht im Garten haben!“ abschmetterte.

Blieben also noch kürzere Alkoven-Wohnmobile und Wohnmobile im Format Kastenwagen/Van. Bei denen es auch eine ziemlich breite Palette von Arten, Größen und Formen gibt, was einem die Auswahl nicht leichter macht.

Mittlerweile hatte mich der Gedanke an die verschieden Möglichkeiten eines Wohnmobils gefesselt, ich konnte zum einen Unterwegs sein, trotzdem auf meinem Sofa (Sitz) herumlungern. Ich musste zwar einige Abstriche machen, konnte mir aber schon vorstellen, dass ich damit klar kommen konnte. Außerdem bedeutete Unterwegs zu sein zugleich auch neue Motive für meine Kamera zu finden und so endlich auch diesem Hobby wieder mehr Aufmerksamkeit zu widmen.

Schlussendlich stand nun also bei uns beiden (bei meiner Frau trotzdem mehr als bei mir) fest, dass wir ein Wohnmobil haben wollten. Die Entscheidung welcher Art dieses sein sollte und wie viel wie dafür investieren konnten/wollten blieb aber weiterhin offen und in Diskussion.

–fb